Prag eu

Praha eu

MEHR LESEN: http://de.euronews. Laut der jüngsten Eurostat-Pressemitteilung ist Prag die reichste Region in den neuen EU-Mitgliedstaaten. Der tschechische Regierungschef sorgt sich um die Integration der Eurozone. In der tschechischen Hauptstadt gibt es ein neues touristisches Internetportal www.

prague.eu. Die Stadt Prag präsentiert sich als eine Stadt, die man auf vielfältige Weise erleben, bzw. fühlen kann.

Mitgliedsstaat Tschechische Republik

Nach dem Zerfall der Tschechischen Slowakei im Jahre 1993 ist die Tschechoslowakische Republik entstanden. Das Hauptquartier ist Prag. Der Staat ist Mitgliedstaat der Allianz und seit dem ersten Mai 2004 Mitgliedstaat der EU. In der Tschechischen Republik gibt es eine Parlamentsdemokratie mit einem Zweikammer-Parlament ( "Parlament mit 200 Sitzen", Parlament mit 81 Sitzen). Staatschef ist der Staatspräsident des Landes, Herr Milan Seman.

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Tschechische Republik begeht EU-Beitritt in Prag

Feuerwerkskörper in Prag (Foto: CTK) Nach dem Countdown: Jubeln um 0 Uhr. Auf Wiedersehen in der EU." Morgen in der EU, Prag (Foto: CTK) Gleichzeitig brach in den ersten Stunden des neuen Tags ein riesiges Großfeuerwerk über der Stadt aus. Eine feierliche Zeremonie, die die Einwohner Prags und die Gäste der böhmischen Hauptstadt oft in aller Stille, beinahe gottesfürchtig, erlebten.

Ein Älterer aus Prag war bewegt: "Jetzt sind wir endlich in einem so wunderschönen Moment angekommen. Andererseits: "Ich glaube, wir werden uns noch lange an diesen Moment erinnern." So wie dieser Mann: "Ich habe keine speziellen Emotionen, ich freue mich nur über das Feuerwerk."

Die rechtspopulistischen Forderungen nach dem Ende der EU

"Bruessel ist eine existentielle Bedrohung fuer unsere Nationalstaaten", erklaerte der Prager Rechtspopulistgegner. Sie rufen zur Aufhebung der EU in ihrer derzeitigen Ausgestaltung auf. Auf einer Zusammenkunft am Sonnabend in Prag haben rechtspopulistische Vertreter aus ganz Europa ein Ende der EU in ihrer heutigen Gestalt verlangt.

Am Kongreß der EU-Fraktion Europe of Nations and Freedom (ENF) beteiligten sich der niederländische Abgeordnete Dr. Gérard Wilde aus den Niederlanden und der französische Abgeordnete Marin Le Pens. "Brussel ist eine existentielle Bedrohung für unsere Nationalstaaten", kritisiert er. "Ich wünsche mir, dass die tschechischen Behörden ihre Tore vor der Masseneinwanderung verschlossen halten", lobt er die Einstellung der osteuropäischen EU-Staaten.

Moderator Thomas Okoamura von der Tschechen Liberalen und Direkten Demokratischen Partei Deutschlands (SPD) sagte, es bestehe die Gefahr einer "muslimischen Kolonisierung Europas". Mit scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat sich die Gendarmerie auf das Gespräch vorbereitet und auch einen Helikopter eingesetzt. Es sei schön, dass das Glied der ENF-Gruppe ernstgenommen worden sei, sagte er. Im Gegensatz zum Jänner in Köln war die DFD bei diesem Meeting nicht dabei.

Nach den Bundestagswahlen war ENF-Mitglied Markus Prätzell in die Blaue Liste aufgenommen worden und folgte damit seiner Ehefrau Maria-Peterry. Bei den Parlamentswahlen Ende Oktobers erhielten Host Okoamura und seine rechte Seite 22 der 200 Sitze - mit einer kompromisslosen Haltung gegen Fluechtlinge und den islamischen Glauben. Nur 33% der tschechischen Bürger halten die Zugehörigkeit zur EU in einer Eurobarometer-Umfrage für gut.

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