Prag München Zug

Prager Münchener Zug

Anreise von Prag nach München mit dem Zug. Es ist bequem, mit dem Zug von Prag nach München zu fahren und alle Zugverbindungen mit anderen Gottesdiensten zu vergleichen. Vom Flughafen München gibt es günstige Fernbusse nach Prag und zurück. Von Hamburg, Berlin, Dresden, München und Wien fahren unter anderem Züge nach Prag.

Immer noch so träge wie in kaiserlicher Zeit

Fast sechs Autostunden benötigt die Bahnstrecke München-Prag, gut fünf Autostunden die Strecke Nürnberg-Prag. Doch jetzt treibt die Union das Tempo voran: Die S-Bahn München-Regensburg-Pilsen-Prag ist bereits in den neuen Bundesverkehrsinfrastrukturplan 2030 aufgenommen. Es ist grotesk: Wer im Netz mit der DB eine Eisenbahnverbindung von Nuernberg nach Prag anstrebt, wird vor allem auf Fernverkehrsbusse umgestellt.

Erst um 5.36 Uhr geht ein Regional-Express nach Schwändorf, wo Sie auf den "Alex" nach Prag einsteigen. Der Trip dauerte 5:05 Uhr und kostete 59,70 EUR. Mit dem Überlandbus geht es viel schneller: Alle eineinhalb Autostunden geht es über die A 6 Richtung Golden City, die Fahrzeit beträgt "nur" 3:38 Std. - und das für nur 54,10 EUR.

Das Schlimmste ist, wer von München nach Prag fährt: Entweder man nimmt genug Zeit mit, denn der unmittelbare "Alex" braucht ganze 5:46 Std. über Reg sburg, Schwändorf, Champ, Furth i. W. und Pils. Sie können auch in den Autobus umsteigen, entweder mit dem Direktfernbus München-Prag (4:38 Uhr, 67,10 Euro), oder - der Zug rät dringend dazu - mit dem Zug nach Nuernberg und von dort mit dem Autobus (5:01 Uhr, 98,10 Euro).

Der Fahrgast wäre trotz des Umweges über die Nürnberger Straße immer noch wesentlich flotter als mit dem Direktzug München-Prag, der über die 500 km nur eine durchschnittliche Geschwindigkeit von rund 85 km/h hat. Als Gegenbeispiel: Der französiche Hochgeschwindigkeitszug verkehrt die etwa gleiche Distanz zwischen Frankreich und Strassburg in 1:40 Std., d.h. mit rund 300 km/h.

"Der Weg von München nach Prag ist heute so lang wie unter der Herrschaft von Kaiserin Francesco Josef und des Königs Ludwig I.", zeichnet er einen geschichtlichen Gegenpol. Der Weg von München nach Prag nimmt heute so lange in Anspruch wie unter der Herrschaft von Kaiserin Francesco Josef und des Königs Königs Ludwig II. In diesem Jahr beschreibt sich selbst als " leidenschaftlicher Lokführer ", der bereits in acht europäische Länder gereist ist.

Tschechien selbst hat laut Bosselt nicht nur seine Schnellstraßen, sondern auch Hochgeschwindigkeitsstrecken in Deutschland gebaut: "Wer das 21. Jh. der Bahntechnik erfahren will, muss auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Mähren-Ostrau nach Prag mitfahren. "Während die schwache Bahnverbindung zwischen dem Freistaat und Tschechien für den Einzelreisenden beschämend und schwerfällig erscheint, hat sie für den grenzüberschreitenden Straßenverkehr Nachteile.

Seit 2014 führt er die Geschäftsstelle der Hanns-Seidel-Stiftung in Prag. Der kommt aus Nuernberg und will, wie er sagt, den Zug oefter nachhause nehmen, wenn er nicht immer einen halben Tag verliert. Doch ein Lichtblick zeichnet sich ab: Erstmalig hat die deutsche Regierung den bayrischen Abschnitt der Stadtbahn München-Prag, also die Linie München-Regensburg-Schwandorf-Cham-Furth im Wald, als S-Bahn-Linie in den neuen Verkehrslinienplan 2030 miteinbezogen.

Dabei soll untersucht werden, ob und wie eine Fahrt zwischen Prag und München in etwa 4:15 Uhr möglich ist - statt der bisherigen sechs Autostunden. Daraus ergibt sich, ob die Route München-Prag dem "dringenden Bedarf" des Transportwegeplans entspricht und ob sie eine Chance hat, realisiert zu werden. Der Weg zwischen der Regensburger und der bayerisch-tschechischen Landesgrenze bei Fürth im Forst dient als Vorbild.

Hinter dieser bayrischen Aktion steht eine grundlegende Vereinbarung zwischen dem bayrischen Ministerpräsidenten und Ministerpräsidenten der Republik Bayern Herrn Dr. med. Horst Sehofer ( "CSU") und dem böhmischen Ministerpräsidenten Herrn Dr. med. Bohuslav ?obotka (?SSD) über den weiteren Aufbau der Stadtbahn als Nahverkehr. Zugleich verweist er jedoch darauf, dass sich die beiden Unternehmen für den weiteren Streckenausbau im Norden von Nürnberg-Marketredwitz-Eger-Karlsbad-Prag aussprachen.

Die bayrische Etappe zwischen NÃ? und Markredwitz ist mit ca. 1:20 Std. bereits recht zeitnah. Zudem ist die Strombereitstellung dieser Linie im neuen Transportwegeplan für 2030 inbegriffen. Die Modernisierung der Route Prag-Karlsbad-Eger obliegt dann in erster Linie der Tschechen. Wenigstens ist jetzt die Weichen in die richtigen Bahnen gestellt, meint Posselt: "Zu den Tagen der SPD-Verkehrsminister wurden nur Routen in Fahrtrichtung vorzuziehen.

"Seit Jahren rufen vor allem in den ostbayerischen Ländern der Region Polen und Tschechien vergebens nach einer Verlängerung des Weges zu den tschechischen Anrainern. Zu den Linien nach Prag, Ulm-Augsburg und München-Mühldorf-Freilassing, die beide Teil der Bahnstrecke Paris-Budapest sein sollen, fügte er hinzu. Nach Posselts Worten fördert die Europäische Union mit ihrem relativ kleinen Budget nur die Planung und die eigentlichen grenzübergreifenden Komponenten wie die Rheingrabenbrücke zwischen Strassburg und Köhl und einen kleinen Abschnitt zwischen Friedrichshafen und Salzburger Land.

Vor allem für den ostbayerischen Raum hätte eine Hochgeschwindigkeitsstrecke über die Städte Regensburg, Schwändorf und Champ eine große wirtschaftliche und lebenswerte Rolle, unterstreicht Dr. Helmut H. Holmeier. Schon seit Jahren fordern Politiker und Unternehmen, vor allem in den ostbayerischen Ländern, vergebens eine Verlängerung der Route zu den tschechischen Anrainerstaaten.

Vor allem die vorwiegend ländlich strukturierten Regionen entlang der Route können so an die Center angebunden werden, was einen wesentlichen Anteil zur Verbesserung der Transportinfrastruktur und damit zur ökonomischen Weiterentwicklung des Landes beiträgt. Zugleich könnte mit einer raschen Bahnanbindung auch ganz Südböhmen den Münchener Airport Franz-Josef-Strauss als internationales Drehkreuz erkunden, da die beiden Prager Auslandsflughäfen als nicht besonders effizient und schwierig zu erreichen erachtet werden.

Die Donauhäfen Regens und der Prager Hafen Vltava würden mögliche Anknüpfungspunkte für den so genannten "multimodalen" Warenverkehr sein. Von Prag aus kann man bald mit dem Aufbau anfangen - die ersten Eisenbahnen von Prag über Plze? bis zur Landesgrenze bei Tsd.

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