Karlsplatz Prag Sehenswürdigkeiten

Prager Karlsplatz Sehenswürdigkeiten

Karlsplatz (Karlovo nám?stí) in der Neustadt Prag war im Mittelalter und in der Neuzeit sein Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum und war wohl der größte Marktplatz Europas. Wenzelsplatz ist eine lange, breite Straße mit vielen Restaurants, Hotels, Wechselstuben und Geschäften, aber nicht unbedingt so beeindruckend wie andere Sehenswürdigkeiten in Prag. Karlsplatz ist ein Platz in der neuen Stadt Prag. Im Mittelpunkt des Projekts standen drei große Plätze, von denen zwei bis heute in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben sind: Wenzelsplatz und Karlsplatz.

Auch Prag ist ein beliebtes Reiseziel, da die meisten Sehenswürdigkeiten in einem kleinen Gebiet liegen.

Geschichte[Edit | | | Edit source code]>>

Karlsplatz (Karlovo nám?stí) in der Neuen Stadt Prag war im Altertum und in der Moderne sein Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum und war wahrscheinlich der gr??te Handelsplatz in Europa. Nach 1348 liess Koenig Charles IV. mit dem Bau der neuen Stadt Prag den Rindermarkt (tschechisch: Dobyt?í trh) errichten, indem er eine Fernhandelsroute durch die Kleinstadt Prag, ein wichtiges Handelszentrum fuer den Sklavenhandel im fruehen Mittelalter, ausweitete.

Diese lange Zeit war mit einer Erweiterung von ca. 550 mal 150 Metern der grösste Marktplatz in Europa. Mit der wirtschaftlichen Aufwertung der aufstrebenden Metropole Prag wurde 1348 die Karlsuniversität gegründet. 1848 wurde der Marktplatz in Karlsplatz umgetauft und zwischen 1843 und 1863 als Schlosspark angelegt. Karlsplatz ist der Knotenpunkt der Prager Straßenbahnlinie, wo sich die meisten Strecken treffen.

Darüber hinaus ist hier die Haltestelle Karlsplatz der U-Bahn-Linie B, das Fachhochschulgebäude der TU und das Einkaufscenter Karlsplatz angesiedelt. Mitten auf dem Platz steht ein Holzturm, in dem ab 1354 einmal im Jahr die kaiserlichen Juwelen und Relikte der Öffentlichkeit vorführt werden. Das dazugehörige Heilsfest wurde von Kaiser Karls IV. als allgemeiner Festtag im Kaiserreich bezeichnet und machte Prag zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte in Mitteleuropa.

Die Errichtung der Kapelle des Heiligen Blutes oder Fronleichnam anstelle des oben genannten Turmes war zu Zeiten Karl IV. vorgesehen. Ein kreuzförmiger Komplex mit einem Mittelturm. An der nordöstlichen Ecke des Viehmarkts ist das in der zweiten Jahreshälfte des 14. Jh. erbaute Neue Stadthaus (Novom?stská radnice) ein Wahrzeichen der unabhängigen Königsstadt.

Im Jahre 1419 erfolgte hier der erste tschechische Fensterschlag. Die Gedenkplakette an der Vorderseite von der Seite der Website der Gemeinde ist eine Hommage an die 1848 inhaftierten Personen des Pfingstaufstands in Prag, drei Pioniere der Gewerkschaftsbewegung von 1879 und Angehörige der Omladina-Jugend von 1893[1] Vor dem Neuen Rathaus steht ein Springbrunnen mit einer Skulptur des hl.

Nach dem Bau des Marktes wurden auch die anderen Teile des Viehmarkts schnell ausgebaut, hier siedelten sich vor allem Mitglieder des Adeligen und des Königshofes an. Auf der südlichen Seite des Marktplatzes befand sich beispielsweise der Gotikpalast der Herzoge von Tróppau, dessen Besitz sich weit nach südlich ausbreitete.

Seine Nachfolgerin, Kaiserin Mathias L ukaska, liess ihn später im Weissen Turm in der Nähe des Georgsklosters auf der Prager Festung unterbringen. Dies führte zur Legende von Dr. Fausto in Prag, die mit dem Hause verbunden war. In der südwestlichen Ecke des Karlsplatzes, gleich neben dem Fausthaus, ragt das zweiflügelige Eingangstor zum Friedhof der barocken Kirche St. Johann Nikolaus auf.

Doch die Fassade der Pfarrkirche mit ihrer Treppe und der Fassade mit zwei Türmen zeigt zur Na-Slampi-Strasse, die vom Karlsplatz wegführt. Nach dem Abriss von 23 bürgerlichen Häusern und 13 Gartenanlagen wurde auf der östlichen Seite des Marktplatzes das frühere jesuitische Kollegium errichtet, das neben dem Clementinum und dem jungen jesuitischen Kollegium St. Nikolaus in der Kleinstadt den dritten Zweig des Ordens einrichtete.

Im Jahre 1866 hat der Jesuitenorden eine neue Wohnung in einem Nebenhaus der Gemeinde gegründet, die ihm wieder anvertraut wurde. ? von Michael Flegl: Prag, Reiseleiterin für die Olympiade. Olympiaverlag Prag 1988, S. 243 ff. ? Thompson Rygl: Prag.

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