Prag Stadt der 100 Türme

Die Stadt Prag mit 100 Türmen

Aber vor allem wird Prag traditionell als "die Stadt der hundert Türme" bezeichnet. Prag wird nicht umsonst auch die Stadt der 100 Türme genannt. Das Juwel der gotischen Architektur wurde in etwa einem Vierteljahrhundert erbaut und war das Werk von etwa 100 Steinmetzen. Prag, die "Goldene Stadt der hundert Türme" an der Moldau, bietet viele Attraktionen. Praha (Hlavní m?

sto Praha) ist die Hauptstadt und zugleich die bevölkerungsreichste Stadt der Tschechischen Republik.

Praha - 100 Türme - Goldstadt....

Voller Erwartung saß ich im Flugzeug und blickte auf die Stadt, die man von oben sehen konnte. So war das das Prag von heute, rein, ordentlich und groß.... Es scheint sich sehr viel geändert zu haben, seit ich vor fast 30 Jahren das erste Mal hier war. Sie erschien baufällig und verwahrlost, finster und dreckig.

In der Dämmerung und den ersten eingeschalteten Lichtern schien die Stadt eigentlich goldgelb. In den nächsten drei Tagen haben wir Prag wiederentdeckt. Welch schöne Stadt! Wäre die unglaubliche Masse der Besucher nicht da, könnte man sich im damaligen Prag beinahe vorstellen. Wir bestaunten all die schönen Gebäude mit ihren üppig geschmückten Türmen und Erkerfenstern und trieben durch das weit verästelte Straßennetz.

Nun, wenn es Ihnen gefällt.... wir haben es vorzogen, Prag zu Fuß zu durchqueren. Auf einer schmalen Spindeltreppe drängten wir uns zu den Wehrgängen des Powder Tower, wo wir mit einem phantastischen Panoramablick über Prag belohnt wurden. Aber wir konnten nicht viel mehr von drinnen klettern oder besuchen, denn alles war völlig blockiert von Touristenhorden.

Ich habe noch nie so viele Besucher in einer anderen Stadt gesehen. Auch ein böhmisches Sprichwort habe ich kaum gehört, denn es gab in allen Ländern in den entsprechenden Landessprachen unzählige Besucher. Nachdem wir einen köstlichen Jungfrau Maria in einer Kneipe im Stadion gesehen hatten, gingen wir weiter und stellten uns auf den Altstadtplatz, den Ältesten der Stadt.

Umgeben von wunderschönen Gebäuden wird der schöne Altstadtplatz seit jeher als Markplatz benutzt, vor allem zu Oster- und Weihnachtszeiten. Wie kein anderes Gebäude dominiert die schöne Teyn-Kirche die Altstadt. Über den großen, derzeit nicht genutzten Raum gingen wir und blieben bald wieder in den Wirren hängen.

An der einen Straßenseite standen verschiedene Gaststätten, die ihre Tischchen und Sessel aufgestellten. Es gab hier kaum ein Vorbeikommen, zumindest nicht ohne all die fotografierenden Urlauber vor der Kamera zu mischen, was ich so gar nicht ertragen kann und mich immer übermäßig über andere aufregt.

Schade, dass der restliche Teil des Hauses aufgrund von Renovierungsarbeiten in ein hellblaues Netzwerk gehüllt war und dadurch den bewundernswerten Blick en der Besucher entging. Erstaunt ließen wir uns im Schneckentempo über den "Altstädter Ring" und weiter in Fahrtrichtung Elbe driften. Unzählige kleine Türme und Erker haben mich so sehr fasziniert, dass ich mir vorzustellen anfing, wie mein Traumzimmer im kommenden Jahr aussieht, denn es hätte sicher viel zu bieten im Bereich des Erkers und der kleinen Türme.

Da die Menschenmengen ohnehin keine andere Orientierung erlaubten, überließen wir uns den "Naturgewalten" und schwimmen mit der Strömung. Bevor der Turm vor der Charles Bridge, wo wir bedroht wurden, zogen wir auf einen kleinen Marktplatz neben der Bridge, wo die Menschenmenge nicht so groß war und der Blick auf die Charles Bridge und den anderen Teil der Stadt mit der Prague Castle möglich war.

Jh. verband die Karl-Brücke die Prager Innenstadt mit der Kleinstadt. In all diesen Jahrhunderten haben so viele Menschen die Moldau durchquert. Vom König und Bischof über den Reisenden und Kaufmann bis hin zum einfachen Fußgänger.... Heute scheint die Bruecke nur noch von Besuchern benutzt zu werden, aber in einem Umfang, der einen beinahe den Atem raubt.

In der Kleinstadt ankommend, überquerten wir das Portal des Brückenturms und fuhren mit den Menschenmengen weiter zur Burg Prag. Aber wir konnten nicht lange in diesem Rummel stehen und rutschten zurück in eine der vielen Seitenstraßen, um das Schloss auf einem recht schönen Abstecher zu erreichen.

Dann kamen wir zu einer unendlich lange Treppenanlage, die uns zum hinteren Eingang der Prager Festung bringen sollte. Wir haben den verbleibenden Anstieg zum Schloss problemlos bewältigt und waren von den strikten Sicherheitsvorkehrungen überrascht. Was für ein riesiges Durcheinander verschiedener Architekturstile.... Der gewaltige Weitsdom in der Burgmitte dominiert das Bild und verdunkelt den gesamten übrigen Teil der großen Schlosskomplex.

Toll, naja, dann nicht.... Etwas traurig und wütend verließen wir das Schloss durch den Eingang und spazierten den schroffen Gipfel hinab zur Charles Bridge. Auf unseren Wanderungen durch die neueren Bezirke waren wir auch erstaunt über die saubere und ordentliche Aussicht, die Prag heute hat.

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