Denkmal Prag

Das Denkmal Prag

Auf dem Altstädter Ring ist das Denkmal von Meister Johannes Hus nicht zu übersehen. Der Stein ist mit Zitaten des in Prag geborenen Dichters Rainer Maria Rilke graviert. Ein Denkmal für die Opfer des Kommunismus. Die größte bronzene Reiterstatue der Welt befindet sich in Prag. Er steht auf dem Veitsberg hoch über der Stadt - das Jan-?

i?ka-Denkmal.

Denkmal für Johann Sebastian Huss | Prag & Kuwait

Die Gedenkstätte für den Pfarrer Johannus wurde 1903 geschenkt und 1915, während des Ersten Weltkrieges, erbaut. Johann Sebastian Huss und seine Bewegungen waren schon immer ein Meilenstein in der Entwicklung der Böhmischen Landesgeschichte und ein bedeutsamer Vertreter des nationalen Bewusstseins, das sich gegen die Habsburgermonarchie richtete, die im sich entwickelnden nationalen Bewusstseins zunehmend als Fremdbestimmung wahrgenommen wurde.

Diejenigen, die in Prag nicht nur linguistisch enger mit der deutschen Minderheit verbunden waren als mit der tschechischen mehrheitlich. In dieser Hinsicht konnte dieses Denkmal auch als Kontrast zur marianischen Säule gesehen werden, die damals noch auf der anderen Straßenseite des Marktplatzes gestanden hatte und ein Sinnbild für die dem Katholismus verpflichtete Stadt war. Am Ende des Ersten Weltkrieges 1918 verzichteten nicht nur die habsburgischen, sondern auch diese marianische Säule wurde von wütenden tschechischen Soldaten zerschlagen.

Schöpfer des Monuments ist der bedeutende tschechische Künstler ladislaw Saloun (1870-1946), der sich in seinen Arbeiten dem Jugendstil verschrieben hat. Ein sehr guter und topaktueller Reiseleiter (ab MÃ??rz 2015) mit vielen Ã?bersichtskarten und Tourentipps in erstklassiger QualitÃ?t. Veröffentlicht im November 2015, ist dieses Werk nicht nur ein Höhepunkt, sondern selbst ein Höhepunkt.

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Prag: Ein Denkmal in der Innenstadt heizt die Menschen an.

Die marianische Säule auf dem Prager Altstadtplatz wurde vor knapp 100 Jahren zerschlagen. Aber es gibt da schon ein weiteres Denkmal. Die Altstadt von Prag ist einer der schoensten Orte in Europa. Es handelt sich um die Säule Mariens - ein Denkmal, das 1650 auf Veranlassung von Ferdinand III. in Dankbarkeit für die Befreiung von Prag vor einer schweren Armee erbaut wurde.

Im Jahre 1918, nach der Lösung Österreich-Ungarns und der Entstehung der tschechoslowakischen Republik, wurde die Kolonne von den Prager absichtlich zerschlagen. Das ist natürlich kein Zufall, denn die vom Katholiken geschenkte Marienkolonne wurde (und wird) von vielen Bewohnern von Böhmen als Sinnbild einer rigorosen Politik der Unterdrückung durch tschechische Demonstranten angesehen. Kurz nach der Samtrevolution, im Jahre 1990, trafen die Gläubigen der marianischen Kolonne mit ihrer Bitte um die Restaurierung des Monuments auf großen Widerwillen.

Es wäre nicht möglich, die marianische Kolonne wieder auf dem Altstadtplatz zu errichten, da dort bereits das Denkmal für den wegen seines protestantischen Glaubens auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Jubiläum der Kolonne wurde am 3. 11. 1993 ein Teller mit der Inschrift: "Hier steht die Kolonne Mariens, und hier wird sie wieder stehen" in den Bürgersteig des Altstadtplatzes gelegt.

Trotz dieser Kontroverse fertigte der Steinbildhauer Peter Wana eine Nachbildung der 14 m langen Sandsäule an. Schließlich hat der Richter nun die Genehmigung zur Untersuchung des Untergrunds unter der ehemaligen Marienkolonne auf Rechnung der Säulenfreunde erwirkt. Der Wiederaufbau der MARIENSÄULE ist jedoch nicht Teil des Regierungsprogramms der Regierung in Prag, das wäre zu viel für die Umwälzung.

Dennoch sind die Denkmalschützer überzeugt, dass sie die Erkundung des Geländes als einen ersten Baustein zur Genehmigung des Wiederaufbaus sehen. Im Jahre 1918, hundert Jahre nach ihrer Vernichtung, erwarten sie, dass die Säule Mariens wieder steht.

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