Zeit in Prag

Die Zeit in Prag

Rom, Venedig - oder Prag! Das Osterfest in der Tschechischen Republik ist eine glückliche Zeit. Im Frühling gilt Prag als das schönste. Die Zeitzone in Prag heißt "Mitteleuropäische Zeitzone". Von der Stunde Prag Tschechische Republik HOrtszeit Prag ändert sich die Geschichte.

Redefreiheit für einen begrenzten Zeitraum

Bild: Das Tschechische Fernsehsender "Freunde, es gibt keine staatliche Seuche mehr. "sagte der Autor Johann Protscházka am 13. März 1968 vor einem enthusiastischen Zuhörer. Bereits vor einer Woche, also am vierten Marsch, hatte das Zentral-Komitee der KP unter der Leitung von Alexandre R. A. R. S. D. die Kritik an der Politik der Republik Polen zurückgezogen. "Wie die ganze Reformbemühungen, die im Nachhinein oft auf 1968 gekürzt werden und die Formulierung "Prager Frühling", war die Abschaffung der Censur ein langer Weg.

Verglichen mit den anderen Ostblockländern war es aber eine verzögerte Entwicklung, sagt der Geschichtsschreiber unter der Adresse Vít?zslav Sommer: Vít?zslav Der Entstalinisierungsprozess in der tschechoslowakischen Republik war besonders anders - und vor allem 1956, ganz anders als in Deutschland. "Der heute 86jährige Autor des Buches war Zeuge dieser schrittweisen Eröffnung als Herausgeber der Literaturzeitschrift "Literární noviny".

Die''Literární noviny'' waren so etwas wie das unoffizielle Herz der Gegner, denn sie hatten ihren eigenen Redakteur, den Autorenverband. Das war eine verhältnismäßig eigenständige Einrichtung mit einer Oppositionstradition und garantiert in gewissem Maße, dass sich die'Literární noviny' etwas mehr leisten konnte als andere Redaktionen", sagt er.

Nachdem sie 1948 die Macht übernommen hatte, wurde die Partei erstmals zensiert, 1953 mit einem geheimen Beschluss, die Presseüberwachung im ganzen Land einzuführen. Dies galt auch für die Fachliteratur, erzählt der Autor des Buches Antonin Lehm (Foto: Böhmisches Fernsehen): "Eine ganze Serie guter Werke ist erschienen, auch weil es schon eine verhältnismäßig lockere Ausstrahlung hatte.

So viele Interventionen seitens der Censorship gab es nicht, und außerdem konnte man mit den Censors recht gut handeln. Bis 1967 führte der Autor und später Begründer von "Lettres International" "Literární noviny". "Alle Zahlen mussten zensiert werden." Sie tauchte am Dienstag auf und musste am Dienstag die Zulassung zur Internetzensur erteilen.

Danach gab uns die Censorship die SMS mit der Ankündigung zurück, welcher der beiden nicht. Noch entscheidender waren aber die Ersatzleistungen, nur dass für die Zensuren keine Zeit mehr war. "Der 4. tschechoslowakische Schriftstellerverband (Foto: Tschechische Fernsehen) Auch andere Magazine benutzen den neuen freien Raum, wie "Tvá?", "D?jiny a sou?asnost" und "Kultúrny ?ivot" aus Pressburg.

Auf dem 4. Parteitag des tschechischen Schriftstellerverbands kritisierten Schriftsteller wie Ludvik Vaculik, Wenzel und Karl Kosik das System - so heftig wie nie zuvor. Öffentlich rief er zur Aufhebung der staatlichen Ordnung auf, und auch Herr Dr. med. Ivan KLIMA sagte: "In meiner Ansprache habe ich zum Beispiel gesagt, dass die staatliche Ordnung in der Zeit des so genannten Bach-Absolutismus im 19.

KLIMA, LEHM und VACULIK wurden aus der Gruppe verwiesen. Litární noviny" wurde dem Kultusministerium übertragen und alle Herausgeber wurden abberufen. Das Aufheben der Kritik war nur wenige Wochen später auf Änderungen innerhalb der KZTsch zurückzuführen. Im Jänner 1968 musste Nowotný dem parteiinternen Wind weichen und für Alexandre R. A. S. w. 15. als Geschäftsführer des ZK nachkommen.

Dieser Konflikt, der zunehmende Journalistendruck und ein Affront um einen verdorbenen Feldherrn, der im vergangenen Monat in die Vereinigten Staaten aufbrach - all diese Umstände haben zur Aufhebung der Internetzensur am 3. Mai 1968 geführt. Unter dem neuen Titel "Literární listy" konnte auch die "Literární noviny" ab dem 2. Mai wieder auftauchen.

Erneut wurde er Chefredakteur. "Die Erweckung war recht gelungen, wir hatten eine recht große Verbreitung - über 100.000-mal. Besonders 1968 wurde es weniger schriftstellerisch und politischer", sagt der Dichter. Aber nicht nur die "Literární lísty" feierte Rekordumsätze. Allein in Prag wurden im MÃ??rz 1968 insgesamt fast 560.000 Titel verkauft.

"Es wird oft gesagt, dass es 1968 eine Neuerung oder wenigstens die beginnende Neuerung der Bürgergesellschaft gab, eine funktionierende Öffentlichkeit im freien Sinnen. Die Gespräche zwischen Politik, Fachleuten und Journalisten wurden nun im Radio und TV ausgestrahlt und erreichen die ganze tschechoslowakische Öffentlichkeit.

Die Rede- und Aktivitätsfreiheit der Bürgergesellschaft, die den Demokratien innewohnt, stand in starkem Gegensatz zum herrschenden Politikregime, und die ursprüngliche Absicht der neuen KPTsch-Führung unter der Leitung von Alexandre R alfers, die sich in die richtige Bahn lenkt. Einer der vorsichtigsten damals war der Künstler selbst: "Manifest von 2000 Worten" "Ein Teil der Bevölkerung war durchgreifender.

Weil die UdSSR natürlich nicht aufgehört hat zu bestehen, weil wir jetzt hier die Seite Dub?ek hatten. Der Meinungs- und Informationsfluss, der plötzlich der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden konnte, überraschte viele. Mit anderen Worten, die Beseitigung der Censorship spielt auch eine Katalysatorrolle und beschleunigt die Zensurprozesse.

Inwieweit sie den kommunistischen Parteien gefährdet schienen, zeigen die Entwicklungen nach der Invasion der Länder des Warschauer Paktes im Jahr 1968 die erneute Einführung der Seuche.

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