Prag Jga Männer
Prager Jga MännerWaldi, Stripper & Kalaschnikows: Mit einer " Junggesellenparty deluxe " sind wir nach Prag gegangen.
Da gibt es ein Angebot, das Sie nicht ablehnen können: 7.500 EUR Sofortpension, zum Beispiel eine neue Leberwurst oder das Gegenteil: ein Wochenendtrunk in Prag inklusive Kalaschnikow-Schießen, Stripper und XXL-Limousinen - alles umsonst. Ich hörte, Prag ist ziemlich nett. Freitag Abend Ankunft, Sonntag Mittag Abreise wieder, neben dem Alkohol, den Gewehren und der Limousine standen auch Floßfahrt, Steakspeisen, Stripshow und Germany gegen Italy auf dem Plan - der Sonnabend würde wohl knusprig werden.
Die Bahnverbindung zwischen Prag und Berlins war direkt. Vom Dresdner Bahnhof aus war das Abteil mit einer Fröhlichkeit beladen, die von leicht bis mäßig betrunkenen Saxons ausgeht - alle Männer, alle auf Junggesellenparty-Touren, wie ihre Sprech-T-Shirts zeigen: "Last Day in Freedom" oder "Groom Security". Das Teufelchen ist ein Totenhörnchen und Prag ist so etwas wie das unoffizielle Mecca für gleichgeschlechtliche Paraden - allein an diesem Wochende schickte der Veranstalter 30 Junggesellen-Truppen in die heimische Stadt.
Kurze Zeit vor dem Bestimmungsbahnhof "Prager Hauptbahnhof" begannen die Jungen, ihre Puppen aufzupumpen; der internationale Streit war groß. Als die heulenden Sachse zum Bestimmungsbahnhof den Anschein hatten, dass wir noch in der Bundesrepublik waren, gab der Blick des ersten Prag-Ehepaares die letzte Sicherheit, dass sie mit beiden Füßen auf authentischem Ostblockboden gelaufen waren.
Um 17:53 Uhr, in sieben Min. würde der erste Teil des Programms anfangen, Steaks fressen, Mist, ich würde zu später Stunde kommen. Von der Leiter der Sympathie mit den Jungen bin ich immer vier bis fünf Schritte gefallen, jedes Mal, wenn ich nicht zur vereinbarten Zeit vor dem Hauseingang unseres Hauses "Olga" auftauchte.
Sie waren ohnehin Geschwister, genau wie die beiden, nämlich Patrick und Marc. Alles auf mein Mobiltelefon übertragen: "Kein Netzwerk, keine Karten von Googles, vielleicht ist etwas schiefgelaufen, als ich auf das Netzwerk in Tschechien umgestiegen bin. Sie erwiderten, dass für sie alles perfekt funktionierte, aber er hatte ein kleines Problem: Da sein Mobiltelefon im böhmischen Netzwerk war, scheint es sich um eine sexuelle Abhängigkeit und einen sexuellen Missbrauch zu handeln:
Nachdem wir mit den Netzwerkbetreibern kurz über die Fallstricke diskutiert hatten, ging es zum Abendessen, das Beefsteak war köstlich, danach wurden "Boote" mitgebracht. Wodkaflasche in einem Eisbecher mit roten Bulldosen wie Rudern an den Rändern der ganzen Sache: Einige der Dinge sind uns dann auf den Boden gefallen, der BMW hat das Wild namens Walisisch gegen die Belgier an die Mauer geschlagen, ich kann mich nicht mehr an das Resultat erinnern, als wir uns alle aus dem Steakhouse in eine große Sektion betrunken haben.
Ich wollte so ungehemmt sein wie diese junge Frau mit einem Hauch kindischer Enthusiasmus, habe drei oder vier weitere Mixe bestellt und bin dann in meinem Zimmer aufgewacht. Der Mann auf den Banknoten war nicht sehr attraktiv, habe ich mich an lngeborg Bachelor rangemacht? Damit ich mich nicht mit der einen Strumpfhose herumschlagen muss, habe ich mich entschlossen, bei den Knaben zu halten:
Der erste Punkt des Tages war das Kalaschnikow-Schießen. Im Erdgeschoss wartet unser Shuttlebus, um uns zum 40 minütigen Schießplatz zu bringen. Wer in der Bundesrepublik auf den Schießplatz geht, kann einen bombensicheren Hochsicherheitsflügel erwarten, der alle TÜV-Normen erfüllt, die sich ein Offiziershirn einfallen lassen kann, während die tschechischen Heimwerker eine DIY-Mentalität haben.
Ähnlich wie auf dem Schießplatz hatte ich als Ausbilder eine Schar von Elite-Soldaten erwartet, die ihre militärische Laufbahn wegen grobem Ungehorsam abbrechen mussten und, weil sie damit mehr verdient hatten, Lohnmorde an Großindustrielle durchführen und in der Zwischenzeit für die kürzere Zeit eines Kurzschusses die Täuschung von wirklicher Maskulinität an die deutschen Bachelor-Gruppen ausgeben.
Zunächst aber gab es eine Stadtführung in der wohl längste Luxuslimousine der Erde. Exakt in diesem Augenblick steht ein Familienwagen neben uns an der Rotlichtampel, so dass die kleine Schwester auf dem Rückbank mittig in die exponierte Feminität der Entkernerin starrt. Aber das Ganze war bald wieder vorüber, die Frau dankte uns, wir dankten ihr, sie stieg aus, wir hatten noch ein paar Runden entlang einiger Prag-Blicke, kamen auch raus und fuhren zum Abendessen und zum Viertel-Finale Spiel Germany gegen Ital.
In verschiedenen Geschäften fuhren wir noch ein wenig mehr Runde, aber Prag war jedenfalls an diesem Tag nicht Berlin: Über die 4-Uhr-Marke hinaus hing es nur noch an den angeblichen Insider-Tipps, den Weg nach Hause zu beginnen, war nicht die Dummheit. Geblieben ist die Freundlichkeit der Jungen und die Einsicht, dass Junggesellenpartys durchaus in Ordnung sein können, wenn der Wahnsinn des Orients und seine Leidenschaft sie beflügeln.